Wasserlage verbessern.

Um den Wasserwiderstand zu reduzieren, sollten Kopf, Brust, Hüfte und Beine eine Linie bilden.
Selbstkontrolle an Land:
1. Liegend in der Bauchlage am Boden, am besten auf einer Unterlage (Yoga-Matte, Handtuch oder beides sind empfohlen), Grundspannung aufbauen, d. h. Rücken-, Gesäß- und Bauchmuskulatur anspannen. Die Stirn liegt auf dem Boden. Arme und Beine, soweit es geht in die Länge strecken und dann leicht anheben.

Stimmt das Gesamtbild, beenden wir die Pilatesstunde und ab ins Wasser.

2. Hier kommt es vor allem auf die Kopfhaltung an. Etwas tiefe Kopf- und Schulterlage, ergänzt von dem senkrechten Blick nach unten balanciert die Körperhaltung aus und lässt die Beine nicht absinken.
Ziel der Übung ist - besser und leichter durch's Wasser zu gleiten.

Eltern bringen Ihrem Kind das Schwimmen bei.

 Diversen Studien zufolge sind die besten Voraussetzungen zum Schwimmen lernen eines Kindes zwischen fünf und sechs Jahre gegeben, denn die motorisch-koordinative Leistungsfähigkeit ist so weit entwickelt, dass das Kind die Bewegungsabläufe im Wasser wahrnehmen und durchführen kann.

Wenn Sie sich selbst im Wasser wohl und sicher fühlen und das Schwimmen Ihnen Spaß macht, können Sie durchaus auf eigene Regie mit Ihrem Kind schwimmen üben. Denken Sie aber daran, dass die Schwimmbewegungen von Anfang an richtig vorgezeigt und ausgeführt werden sollten, denn die Fehler nachher zu korrigieren kostet sehr viel Zeit.

 

 

Jede Schwimmart wird immer in einzelne Bewegungskomponenten unterteilt und gelernt. Beispielsweise nehmen wir den schnellsten Schwimmstil – Kraul bzw. den Kraulbeinschlag unter die Lupe. Die Theorie ist zunächst ganz einfach. Die Beine bewegen sich mit einem kleinen Kniewinkel, wechselseitig aus der Hüfte rauf und runter. Was geschieht in der Praxis? Ihr Kind schlägt die Beine aus dem Knie heraus, so dass sich vielmehr die Unterschenkel bewegen, bremst sich somit stark aus und schwimmt kaum vorwärts. Ein anderes Beispiel wäre das „Radfahren“ in horizontaler Lage, dabei bewegt sich das Kind sogar rückwärts.

Diese häufigen Anfängerfehler lassen sich relativ schnell durch die Trockenübungen am Strand, Schwimmbecken oder zu Hause beheben. Ihr Kind sitzt z. B. auf einer Yogamatte am Boden und schwingt die Beine möglichst gestreckt abwechselnd auf und ab, die Fußspitzen sind ebenfalls gestreckt. Die gleiche Übung kann man liegend auf dem Bauch oder am Rücken wiederholen. Erst wenn das Kind diese Beinbewegung richtig ausführt und vielleicht sogar Ihnen selbst erklären kann, warum die Beine ausgestreckt bleiben sollten, geht es mit der Fortsetzung der Übung ins Wasser. Es ist an der Zeit das Gelernte anzuwenden.